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Regionale Strukturpolitik als europäischer Kooperations- und Entscheidungsprozeß

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Gerd Eckstein

Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Dynamik der europäischen Mehrebenenverflechtung in einem ausgewählten Politikfeld. Bei der Entwicklung der analytischen Kategorien wird auf Elemente des Netzwerkansatzes zurückgegriffen. Im Zentrum der Analyse stehen die Auswirkungen europäischer strukturpolitischer Aktivitäten auf die nationale und die regionale Ebene in Deutschland und vice versa. Dabei geht es um die strukturpolitische Begleitung des wirtschaftlichen Wiederaufbaus in den ostdeutschen Ländern und um den Veränderungsdruck, dem sich die Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur durch die europäische Integration ausgesetzt sah und sieht. Für die vergleichende empirische Betrachtung wurden Sachsen und Rheinland-Pfalz als Referenzländer ausgewählt. Die regionalpolitischen Implikationen der europäischen Beihilfenaufsicht werden ebenfalls kritisch gewürdigt.
Aus dem Inhalt: Die Europäische Union als Mehrebenensystem – Die Herausbildung und Entwicklung der Strukturpolitik als eigenständiges Politikfeld – Kritik der EU-Strukturpolitik – Das Verhältnis von europäischer, nationaler und regionaler Strukturpolitik – Kohäsionsziel versus Wettbewerb? Die Europäische Beihilfenkontrolle – Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen.