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Čavdar Mutafov und der deutsche Expressionismus

Eine interkulturelle Studie zur Rolle des deutschen literarischen und künstlerischen Expressionismus im Werk eines bulgarischen Schriftstellers und Kunsttheoretikers

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Sonja Daieva-Schneider

Gegenstand der komparatistisch angelegten Monographie ist die Untersuchung der Rolle des deutschen Expressionismus im Werk des bulgarischen Schriftstellers und Kunsttheoretikers Čavdar Mutafov. Während seiner München-Aufenthalte zwischen 1908 und 1925 profilierte sich der bulgarische Intellektuelle als Vermittler vor allem expressionistischer Impulse nach Bulgarien. Mutafovs Expressionismus-Begriff wird vor dem Hintergrund der expressionistischen deutschen Programmatik beleuchtet, seine Affinität zur Groteske in Zusammenhang mit der Blüte dieser literarischen Form im deutschen Expressionismus gebracht. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Analyse der intertextuellen Beziehungen zwischen Mutafovs dekorativem Roman Dilettant und seinem literarischen Vorbild, Carl Einsteins frühexpressionistischem Werk Bebuquin.
Aus dem Inhalt: Vom deutschen zum bulgarischen Expressionismus – Čavdar Mutafovs Kunsttheorie und die Programmatik des deutschen Expressionismus – Čavdar Mutafovs Dilettant oder der Garten mit Mannequins und Carl Einsteins Bebuquin oder die Dilettanten des Wunders – Über die Affinität zur Groteske in Čavdar Mutafovs Erzählprosa.