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Flüchtlinge und Vertriebene in Sachsen 1945-1952

Die Rolle der Kreis- und Stadtverwaltungen bei Aufnahme und Integration

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Irina Schwab

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in Sachsen mehr als eine Million aus Ost- und Südosteuropa vertriebene Deutsche angesiedelt. Die im Rahmen eines größeren Forschungsprojektes entstandene Studie beschreibt die Arbeit der sächsischen Verwaltung bei Aufnahme und Integration der Menschen in den Landkreisen und kreisfreien Städten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Struktur und Arbeitsweise der neu geschaffenen Umsiedlerverwaltung, die auf der Grundlage sowjetischer Befehle die Versorgung der Flüchtlinge und Vertriebenen mit Wohnraum, Arbeitsplätzen und mit einer notdürftigen materiellen Grundausstattung umzusetzen hatte – eine Gratwanderung zwischen Vorgaben und Realisierbarkeit.
Aus dem Inhalt: Das Kriegsende in Sachsen, Flucht und Vertreibung, erste Maßnahmen der Verwaltung – Der verwaltungstechnische Rahmen für die Ansiedlung von Flüchtlingen und Vertriebenen – Aufnahme und planmäßige Ansiedlung der Vertriebenen: Der Versuch der unumkehrbaren Integration – «Neue Heimat – Neues Leben»? Das Ende der offiziellen «Umsiedlungspolitik» – Die Vertriebenen in der frühen DDR.