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Immobiliarsicherheiten im englischen und deutschen Recht

Eine rechtsvergleichende Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Insolvenz des Sicherheitengebers

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Christine Steven

Durch die Auflockerung bankaufsichtsrechtlicher Regelungen können Kreditinstitute grenzüberschreitend Bankgeschäfte tätigen. Hierzu zählt auch die Gewährung von Kredit gegen Bestellung eines Grundpfandrechts an einem im EG-Ausland gelegenen Grundstück. Insbesondere wegen der herausragenden Stellung des Finanzplatzes London hat für das deutsche Realkreditgewerbe das englische Immobiliarsicherheitenrecht an Bedeutung gewonnen. Da das Immobiliarsicherheitenrecht stark von den nationalen Rechtstraditionen der Mitgliedstaaten geprägt ist, wird das Recht der englischen und deutschen Grundpfandrechte einer rechtsvergleichenden Untersuchung unterzogen. Darüber hinaus wird auch die Rechtsstellung des Sicherungsnehmers in der Gesamtvollstreckung in das Vermögen des Sicherungsgebers dargelegt und auf Aspekte des Internationalen Zivilverfahrens-, Sachen- und Insolvenzrechts eingegangen.
Aus dem Inhalt: Historische Entwicklung der Grundpfandrechte – Rechtsnatur und Arten der Grundpfandrechte – Begründung des Grundpfandrechts – Haftungsumfang und Rangverhältnisse – Verfügungen über das Grundpfandrecht – Rechtsstellung des Sicherungsgebers – Rechtsstellung des Sicherungsnehmers – Rechtsstellung des Sicherungsnehmers bei Gesamtvollstreckung in das Vermögen des Sicherungsgebers im englischen Recht – Erlöschen des Grundpfandrechts – Reformpläne in England – Aspekte des Internationalen Zivilverfahrens-, Sachen- und Insolvenzrechts.