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Integrierte Stoff- und Ressourcenpolitik

Beitrag und Grenzen von Material Flow Analysis zu einem inputorientierten Ansatz

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Dieter Pesendorfer, Assistant Directo

Gesellschaftlich gesteuerte Stoffströme bestimmen die Qualität und Quantität von alten und neuen Umweltzuständen. Zur Vermeidung von Fehlsteuerungen sind Kenntnisse über diese Ströme notwendig. Solches Wissen liefern Güter- und Stoffbilanzen (Material Flow Analysis). Die Studie untersucht die Bedeutung dieser Tools im Hinblick auf eine ressourcenorientierte Umweltpolitik mittels politikwissenschaftlicher Methoden. Die theoretischen Grundlagen bilden Steuerungs- und Netzwerktheorien sowie empirische Ergebnisse aus der Evaluationsforschung im Bereich der Umwelt- und Ressourcenpolitik. Mit Hilfe des Advocacy Coalition Approach von P. A. Sabatier und H. C. Jenkins-Smith werden Faktoren des Policy learning in den Bereichen Chemikalienpolitik, Abfallwirtschaft und Umweltindikatoren, die Akteurskonstellationen sowie deren Paradigmen herausgearbeitet.
Aus dem Inhalt: Vom Schadstoffparadigma zu einer inputorientierten Umweltpolitik – Steuerung hochkomplexer und differenzierter Gesellschaften – Theorien für Policy change – Politisches System und Umweltpolitik – Der Weg zur Stoffpolitik – Implementation von Stoffpolitik – Fallstudien – Zukunft der Stoffpolitik.