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Wider die Metaphysik

Patriarchale Leibes-, Lebens- und Liebesvorstellungen und ihre gesellschaftspolitische Wirksamkeit

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Jürgen Mikschik

«Metaphysik» umschreibt das Gemeinsame der patriarchalen Religionen, Ökonomie, Politik, Technik und Wissenschaft. Ihr Ziel ist die Transzendenz des natürlich Gegebenen, innerhalb dessen laut Patriarchatslogik Materie und Frauen Synonyma bilden. Da primär Männer Herrschaft mittels Gewalt begründe(te)n, Zerstörung und Aneignung des Anderen theoretisch legitimieren und praktisch ausleben, stellt sich gerade ihnen als vermeintlich Geistiges die Frage nach dem Verhältnis zur (eigenen) Leiblichkeit, Lebens- und Liebesfähigkeit. «Die Reise Jürgen Mikschiks durch zentrale patriarchale Verirrungen von der Antike bis heute ist fesselnd geschrieben, elegant formuliert, voller origineller Vergleiche und ein Genuß für jeden denkenden Menschen.» (Claudia von Werlhof)
Aus dem Inhalt: «Im Anfang war...» Logos oder Leben? - Gott oder Göttin? – Weisheit und Erkenntnis durch Leibbezogenheit – Lebensbegriff im Alten Testament – Idealistischer Lebensbegriff Platos, Philos, Paulus´, Luthers – Jesus versus Christus – Einfluß Luthers auf den Deutschen Idealismus: Leibniz und Hegel – Globalisierung und virtuelles «Leben» als Produkte des Protestantismus.