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Theater und Publikum im europäischen Barock

Series:

Anselm Maler, Ángel San Miguel and Richard Schwaderer

Dieser Band befaßt sich mit Erscheinungen des europäischen Theaters in fünf westeuropäischen Ländern. Ausgewiesene Kenner der Materie haben die Beiträge verfaßt und unterrichten teils im Epochenüberblick (W. Barner, M. Disselkamp), teils in exemplarischer Analyse (M. Brunkhorst, H.-J. Neuschäfer, F. Sick, R. Unfer-Lukoschik) über die Bühnenkultur der Barockzeit. Als Instrument der Herrschaftspropaganda wie der Volksbelustigung, das alle Lebensbezüge berührt, repräsentiert das barocke Theater die Welt schlechthin. Dabei verweist die Prädominanz des Visuellen, für die es steht, in vielen Zügen auf unsere medienbestimmte Gegenwart.
Aus dem Inhalt: W. Barner: Theater und Publikum des deutschen Barock – M. Brunkhorst: Das Maskenspiel als höfische Unterhaltungsform. Grenzfälle einer theatralischen Gattung mit Shakespeare, Milton und Crowne – M. Disselkamp: Genealogie als Ordnungsmodell. Zur politischen Symbolik in Literatur und Historiographie der Barockzeit – H.-J. Neuschäfer: Vom populären corral-Theater zur höfischen Selbstfeier. Theater und Publikum in Madrid (1609-1680) – F. Sick: Theater - Illusion - Publikum. Aspekte des Barock in Frankreich – R. Unfer Kukoschik: Theater und Publikum im italienischen Barock am Beispiel von Federico Della Valles «La Reina di Scozia».