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Die Opposition gegen die österreichisch-ungarische Herrschaft in Bosnien-Hercegovina (1878-1914)

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Martha Cupic-Amrein

Der Wechsel von der osmanischen unter die österreichisch-ungarische Herrschaft im Jahre 1878 brachte Bosnien-Hercegovina nicht die erwarteten Änderungen. Aufrechterhaltung des mittelalterlichen Agrarsystems und Einführung einer kolonialen Wirtschaftspolitik - unter dem Deckmantel eines Pseudokonstitutionalismus - riefen Widerstand hervor. Die Autorin beschreibt die Entstehung, Organisation und Entwicklung der Oppositionsbewegungen, gibt Aufschluss über die Verbindungen und Einflüsse und erörtert des weiteren die Frage nach dem Erfolg der verschiedenen Aktionen. - Die Studie stellt einen Beitrag zur Geschichte der Donaumonarchie und auch zur Geschichte des Balkans vor dem Ersten Weltkrieg dar.
Aus dem Inhalt: Die staatsrechtliche Lage von Bosnien-Hercegovina - Die österreichisch-ungarische Verwaltung - Die kirchlich-kulturelle, wirtschaftliche, parlamentarische und nationalistische Opposition.