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Die semantischen und syntaktischen Funktionen im Tractatus «De modis significandi sive grammatica speculativa» des Thomas von Erfurt

Die Probleme der mittelalterlichen Semiotik

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Darius Gabler

Die Arbeit untersucht die modistische Grammatik des Thomas von Erfurt, die meistbekannte modistische Schrift in Mitteleuropa. Zuerst legen wir die Stelle der Grammatik im mittelalterlichen Aufbau der Wissenschaft dar. Nachher besprechen wir die Grundtermini dieser Schrift in der historischen Sicht. Dann stellen wir die semantische Theorie von Thomas von Erfurt dar. Dabei wird uns der Vergleich mit der Theorie von D. Thrax, dem ersten Grammatiker und R. Magnusson von Nutzen sein.
Der nächste Teil ist Überlegungen zur Syntax gewidmet. Endlich vergleichen wir die Theorie des Thomas von Erfurt mit der Theorie der Bedeutungskategorien S. Le`sniewskis, wobei wir uns auf die vorangehenden Analysen stützen.
Aus dem Inhalt: U.a. Der Ursprung der modistischen Grammatik - Die Stelle der Grammatik im mittelalterlichen Aufbau der Wissenschaften - Die Semantik (Etymologia) - Die Syntax (Diasynthetica) - Die Theorie des Thomas von Erfurt und die Theorie der Bedeutungskategorien S. Le`sniewskis.