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Kollektive Selbstregulierungen als Möglichkeit der Verantwortungsübernahme durch Unternehmen

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Frank Eretge

Unternehmen sind in moralischen Dilemmasituationen nicht immer in der Lage, individuelle Lösungen zu finden. In diesen Fällen können Lösungen auf systematisch vorgeordneten Ebenen gesucht werden. Idealtypischerweise lassen sich dabei zwei Formen unterscheiden: (Fremd)-Regulierung durch hierarchische Entscheidungen des zuständigen Gesetzgebers oder kollektive Selbstregulierung durch gemeinsame Vereinbarungen mit anderen Akteuren. Während hierarchische Lösungen unter den Schlagworten «Staatsversagen» und «Überregulierung» vermehrt kritisiert werden, finden kollektive Selbstregulierungen in unterschiedlichen Formen in der Praxis zunehmend Anwendung. In dieser umfassenden Arbeit werden die aus wirtschafts- und unternehmensethischer Sicht wesentlichen ökonomischen und außerökonomischen Verantwortungsaspekte bei kollektiven Selbstregulierungen diskutiert. Zudem werden die gewonnenen Erkenntnisse anhand der Erklärung der Deutschen Wirtschaft zur Klimavorsorge exemplarisch angewendet.
Aus dem Inhalt: Begründung und Interpretation der unternehmerischen Verantwortung – Varianten der kollektiven Selbstregulierung – Ökonomische und außerökonomische Verantwortungsaspekte bei kollektiven Selbstregulierungen – Kollektive Selbstregulierungen im Klimaschutz.