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John Irving und die Kunst des Fabulierens

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Elke Weiß

Die Arbeit behandelt vier Romane des 1942 geborenen Amerikaners John Irving: The World According to Garp, The Hotel New Hampshire, The Cider House Rules und A Prayer for Owen Meany. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen, inwieweit die Erzählkunst Irvings der Tradition des Fabulierens verpflichtet ist und welche innovatorischen Elemente aufzufinden sind, die spezifisch zeitgenössisches Fabulieren hervorbringen. Dabei wird insbesondere Irvings tragikomische literarische Welterfassung untersucht. Die Erörterung der daraus resultierenden Rezeptionsvielfalt erfolgt im Rückgriff auf Aspekte wirkungsästhetischer Theoriebildung.
Aus dem Inhalt: Die Kunst des Fabulierens – Der literarische Text in wirkungsästhetischer Sicht – The World According to Garp zwischen Metafiktion und soap opera The Hotel New Hampshire: ein Spiel mit den Genres Märchen, romance, Initiations- und Adoleszenzroman – The Cider House Rules: die Literarisierung der Abtreibungsproblematik – A Prayer for Owen Meany: die Heilsgeschichte in der Postmoderne als Parodie? – Tragikomik als Textstruktur, Tragikomik als Weltensignatur – Irvings Sexual PoliticsProdesse et delectare, Kunst und Kommerz.