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Die Heldenschilde

Vom Hebräischen ins Deutsche übersetzt und kommentiert von Gianfranco Miletto - Teil I und II

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Gianfranco Miletto

Die Schiltê ha-gibborîm ( Die Heldenschilde) sind das Hauptwerk des jüdischen Arztes Abraham ben David Portaleone (1542-1612) aus Mantua. Das umfangreiche Buch gliedert sich in 4 Teile. Drei Schilde, so nennt Portaleone die Hauptteile seines Buches, bestehen aus Auszügen aus der Bibel, dem Talmud, den Midraschim und dem Zohar, denen eine ausführliche Beschreibung des Jerusalemer Tempels in 90 Kapiteln vorangeht. Portaleone beschränkt sich aber nicht nur auf eine Beschreibung des salomonischen Tempels, vielmehr bieten ihm die zahlreichen Themen, die mit dem Tempel in Zusammenhang stehen, Anlaß, sich mit unterschiedlichen Aspekten der Kultur seiner Zeit auseinanderzusetzen. Das Buch erweist sich somit als eine Enzyklopädie, in der auf dem Hintergrund des Tempels verschiedene wissenschaftliche Themen vom Blickpunkt eines gebildeten Juden des 16./17. Jh. aus dargelegt werden.
Der Übersetzer: Gianfranco Miletto, geboren in Turin 1960, hat an der Universität zu Turin Altphilologie studiert und 1991 in Hebraistik mit einer Studie über die Textüberlieferung der Bibel in den hebräischen Handschriften mit babylonischer Punktation promoviert. Nach der Promotion folgte das Studium der rabbinischen Tradition an der Universität zu Köln unter der Leitung von Professor Johann Maier. Zur Zeit ist der Autor Habilitant an der Universität zu Halle-Wittenberg und bereitet eine monographische Arbeit über Abraham ben David Portaleone und die jüdische Kultur in Italien in der Spätrenaissance vor.