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I wot wel the sothe

Wissen und Handeln in "William of Palerne</I>

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Anca Skerutsch

Ziel dieser Arbeit ist, die Eigenständigkeit von «William of Palerne» gegenüber seiner französischen Quelle nachzuweisen und zu zeigen, daß diesem Werk eine andere Bewertung in der englischen alliterativen Dichtung gebührt, als diejenige, die ihm bislang von der Kritik eingeräumt wird. Die Autorin unterzieht zu diesem Zweck die englische Fassung einer akribischen Textanalyse. Sie untersucht den Text aus dem Blickwinkel dreier kognitiver Kategorien und stellt die Bedeutung des Wissenserwerbs durch empirische Erfahrung als Basis für das richtige Handeln heraus. Mit Hilfe einer moralischen Skala gelingt es der Autorin, eine Verbindung zwischen dem Wissenserwerb des Hauptprotagonisten und der Steigerung seiner moralischen Qualitäten nachzuweisen. Sie zeigt, daß zwischen dem englischen Text und seiner französischen Quelle gravierende Unterschiede bestehen, die nicht mit einer fehlerhaften Übersetzung erklärt werden können, sondern aus den unterschiedlichen philosophischen Modellen, auf denen die Texte basieren, erklärbar sind.
Aus dem Inhalt: Erster Teil - Wissen der einzelnen Hauptprotagonisten: Melior, Alisaundrine, der Werwolf, William. Zweiter Teil - Übernatürliches Wissen, Erkenntnisse, Kenntnisse, Fazit.