Show Less
Restricted access

Die zivilrechtliche Haftung des Mehrheitsgesellschafters einer GmbH

Deutsche und französische Haftungsgrundlagen resultierend aus nachteiligen Geschäftsführungsmaßnahmen in der Tochtergesellschaft

Series:

Patricia Becker

Die GmbH als Tochtergesellschaft kann aufgrund der Weisungsabhängigkeit des Geschäftsführers leicht durch den Mehrheitsgesellschafter beherrscht werden. Da die Interessen des letzteren und die der anhängigen Gesellschaft nicht immer identisch sind, wird untersucht, welche deutsche und französische Haftungsgrundlage des Mehrheitsgesellschafters resultierend aus nachteiligen Geschäftsführungsmaßnahmen in der Tochtergesellschaft bestehen. Die Untersuchung zeigt deutlich, dass das Recht der faktischen GmbH-Konzerne in Deutschland und in Frankreich hauptsächlich auf richterlicher Rechtsfortbildung beruht und dass die Frage der deutschen konzernrechtlichen Haftung häufig mit der Übertragung der aktienkonzernrechtlichen Lösung auf die GmbH geregelt wird.
Aus dem Inhalt: Die französischen und deutschen Haftungsgrundlagen des Geschäftsführers einer nicht-konzernierten GmbH – Die Erhebung einer Klage gegen den Geschäftsführer in beiden Rechtsordnungen – Die Behandlung des faktischen Geschäftsführers in der nicht-konzernierten GmbH in beiden Rechtsordnungen – Die deutschen Konzernformen und die französischen Gesellschaftsgruppierungen zum besseren Verständnis der Komplexität der Haftungsfragen in den verbundenen Unternehmen – Die französischen und deutschen Haftungsgrundlagen des Mehrheitsgesellschafters bei der Übernahme von Geschäftsführungsmaßnahmen.