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Nationalstaat oder multikulturelle Gesellschaft?

Die Minderheitenpolitik in Mittel-, Ost- und Südosteuropa im Bereich des Bildungswesens, 1945-2002

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Peter Bachmaier

Die Frage der Nationalitäten- und Minderheitenrechte, die jahrzehntelang aus der politischen Diskussion verschwunden war, erlebte im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Ostblocks in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts eine Renaissance und wurde 1993 auf der europäischen Konferenz in Kopenhagen auch zu einem Kriterium für den Beitritt der Reformländer zur EU. Der Sammelband enthält 14 wissenschaftliche Analysen über diese Problematik für die mittel-, ost- und südosteuropäischen Länder am Beispiel der Bildungspolitik in der Periode vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Gegenwart.
Aus dem Inhalt: Erwin Pröll/Arnold Suppan: Vorwort – Peter Bachmaier: Einleitung. Nationalitäten und Minderheiten in Mittel-, Ost- und Südosteuropa und die Rolle des Westens – Peter Wassertheurer: Die Bildungs- und Kulturarbeit der deutschen Minderheit in Tschechien – Mária Hrabinská: Das Minderheitenschulwesen in der Slowakei – Sonja Steier-Jordan: Das Bildungswesen der nationalen Minderheiten in Polen – Anna Kerner: Das Bildungswesen der Nationalitäten in Ungarn – Albina Nećak Lük: Zweisprachiges Bildungswesen in Slowenien – Elena Gus’kova: Die Bildungspolitik in Kosovo – Irena Stawowy-Kawka: Das Bildungswesen der Nationalitäten in der Republik Mazedonien – Dashnor Nikollari/Michael Schmidt-Neke: Das Bildungswesen der nationalen Minderheiten in Albanien – Sabine Riedel: Bildungswesen und Minderheitenrechte der türkischsprachigen Bevölkerung Bulgariens – Othmar Kolar: Das Bildungswesen der nationalen Minderheiten in Rumänien – Michail N. Kuz’min: Die «Nationale Schule» als Instrument staatlicher Nationalitätenpolitik in Russland – Meike Spreen: Der nationale Charakter des weissrussischen Bildungswesens – Luminiţa Drumea: Die nationalen und sprachlichen Probleme des Bildungswesens der Republik Moldau.