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Das Geld des Königs

Zu den finanziellen Beziehungen zwischen Krone und Adel in England 1154-1216

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Udo Göllmann

Die Magna Carta von 1215 gehört zu den bekanntesten Dokumenten des Mittelalters. Sie ist das Ergebnis einer Auseinandersetzung zwischen Königtum und Adel in England, deren Vorgeschichte mehrere Jahrzehnte zurückreicht. Die Kernursache dieses Konflikts war die Intensivierung der Königsherrschaft in der Zeit Heinrichs II. und seiner Söhne Richard I. Löwenherz und Johann Ohneland. Der Adel kritisierte den König insbesondere wegen seiner Nutzung von Lehensverhältnissen als fiskalische Quelle. Diese Studie leuchtet die Vorgeschichte der Magna Carta durch eine systematische Untersuchung eines der bemerkenswertesten Quellenbestände des 12. Jahrhunderts aus, der Pipe Rolls des englischen Rechnungshofes (Exchequer).
Aus dem Inhalt: Vorgeschichte der Magna Carta – Die Pipe Rolls des englischen Rechnungshofes (Exchequer) – Rationale Verwaltung traditioneller Herrschaft – Adelsbesitz in der Hand des Königs – Die Schulden der Barone – Der Heiratsmarkt.