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Das Ausscheiden einzelner Miterben aus der Erbengemeinschaft durch Abschichtung

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Tobias Steffen Spanke

Was das Ausscheiden aus der Erbengemeinschaft durch Abschichtung ist, läßt sich nicht in einem Satz beantworten. Leichter zu erkennen ist die Funktion der Abschichtung. Danach ist sie ein seit kurzem auch von der höchstrichterlichen Rechtsprechung anerkanntes «Instrument» dessen sich die Miterben bedienen können, wenn einer von ihnen gegen Abfindung mit dinglicher Wirkung aus der Erbengemeinschaft ausscheiden will. Sie erweist sich damit als rechtliche Alternative zur Übertragung des Nachlaßanteils. Der Verfasser zeigt alle Fragen zum Ausscheiden aus der Erbengemeinschaft durch Abschichtung auf und beantwortet sie, wobei er zu dem Ergebnis gelangt, daß eine dingliche Abschichtung zwar möglich ist, aber nicht empfehlenswert.
Aus dem Inhalt: Dogmatische Grundlage eines dinglichen Ausscheidens aus der Erbengemeinschaft ohne Anteilsübertragung – Einzuhaltende Form – Möglichkeit einer Heilung von Formmängel durch Erfüllung? – Sicherung des weichenden Miterben – Steuerrechtliche Probleme – Ausscheiden durch rein schuldrechtliche Abschichtung.