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Vorstellungsorientierte Textarbeit mit narrativen Texten im Englischunterricht der Sekundarstufe I (Mittelstufe)

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Martina Wolff

Das Konzept Vorstellungsorientierung basiert auf kognitions- und emotionspsychologischen Befunden sowie auf konstruktivistischen Beiträgen zur Unterrichtstheorie. Ziel ist die individualisierte Auseinandersetzung des Lerners mit narrativen Texten jenseits konventioneller Lehrwerkzentrierung. In einem praktischen Teil wird die Umsetzbarkeit vorstellungsorientierter Textarbeit anhand zweier Unterrichtsreihen demonstriert. Sie dienen als Fallbeispiele für vorstellungsorientierte Textarbeit, die individualisiertes, schülerorientiertes Arbeiten mit fremdsprachlichem Lernfortschritt vereint. Die Ergebnisse sind sowohl für die fremdsprachendidaktische Theorie als auch für die schulische Praxis sowie für eine Neuausrichtung der Lehrerausbildung im Fachbereich Englisch relevant.
Aus dem Inhalt: Der Begriff «Vorstellungsorientierung» strebt die Integration aller Gedächtnisinhalte in die Textarbeit an, welche die Lektüre eines narrativen Textes im Schüler evoziert. Dazu gehören seine Erfahrungen und sein Vorwissen ebenso wie emotionale Reaktionen, Meinungen und Bewertungen. Ziel dieses Vorgehens ist es, auf der Basis eines authentischen gedanklichen Fundaments der Schüler, fremdsprachliche Textarbeit zu realisieren, deren Sprechanlässe auf Grund ihres individuellen Bezugs Schülerorientierung in hohem Maße verwirklichen.