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Stadtvisionen in der französischen Erzählliteratur des 20. Jahrhunderts

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Elisabeth Giesenhagen

Es wird die Entwicklung der Darstellung der Stadt in der französischen Erzählliteratur des 20. Jahrhunderts untersucht. Stichproben bilden Romane aus verschiedenen künstlerischen Strömungen dieser Zeit, nämlich von Philippe Soupault für den Surrealismus, Michel Butor für den «nouveau roman» sowie für die 70er und 80er-Jahre Romane von Jean-Marie Gustave Le Clézio und Danièle Sallenave. Bei der inhaltlichen Interpretation ist eine Abstraktion von Paris zur namenlosen Metropole festzustellen sowie auch der Identifikation der Stadt mit einer konkreten Person, die schließlich zu einem Abstraktum wird.
Aus dem Inhalt: Versuch der Definition des Begriffs der «Stadtliteratur» – Darstellung seiner Geschichte – Die Frau als Allegorie der Stadt – Die Stadt als Labyrinth – Die Stadt als Text – Zusammenfassung der Ergebnisse zum Bild der Stadt in der französischen Erzählliteratur im 20. Jahrhundert.