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Die Bekämpfung der Geldwäsche in den USA

High-Tech-Gewinnaufspürung, drakonische Strafen und radikale Gewinneinziehung – Ist der Amerikanische Ansatz ein Vorbild für Deutschland?

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Robert Frank

Gegenstand der Arbeit ist die Bekämpfung der Geldwäsche in den USA. Die Geldwäsche ist kein neues kriminologisches Phänomen, als Annex der Organisierten Kriminalität und des globalen Terrorismus wird die durch sie ausgehende Bedrohung für jeden Einzelnen, für Gesellschaft und Staat immer größer. Der Autor beschränkt sich nicht auf die Darlegung der Erscheinungsformen der Geldwäsche oder der geltenden Rechtslage. Im Kern der nachstehenden Arbeit stehen die unterschiedlichen Methoden zur Bekämpfung der Geldwäsche, bei der die USA über die mit Abstand längste und umfassendste Erfahrung verfügen. Während z.B. das deutsche Geldwäschegesetz (GwG) erst seit 1993 existiert, ist das amerikanische Pendant, der Bank Secrecy Act, seit 1970 geltendes Recht. Vor dem Hintergrund der aktuellen deutschen Reformbestrebungen zur Geldwäsche aus Anlaß der Terrorangriffe des 11. September 2001 gewinnen die amerikanischen Erfahrungen noch mehr an Brisanz: Schon seit 1990 bündelt die zentrale nationale Behörde FinCEN die gesammelten Daten und wertet sie aus.
Aus dem Inhalt: Rechtslage der Geldwäsche-Bekämpfung in den USA – Bank Secrecy Act – RICO – Money Laundering Control Act – Durchführung der Gewinnaufspürung am Beispiel von FinCEN (Financial Crimes Enforcement Network) – Geographic Targeting Order, FinCEN Artificial Intelligence System - FAIS – Financial Intelligence Unit (FIU), Organisierte Kriminalität, Strafrechtliche Verfolgung der Geldwäsche – Methoden der Gewinnabschöpfung – Criminal and Civil Forfeiture – Einziehung und Verfall – Forfeiture Fond – Vermögensstrafe – Beweislastumkehr – Verfassungsrechtliche Schranken der Gewinnabschöpfung.