Show Less
Restricted access

Die UNCITRAL-Schiedsregeln – 25 Jahre nach ihrer Schaffung

Eine Untersuchung wichtiger Problemkreise unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung des Iran-U.S. Claims Tribunals und der Regelungen ausgewählter Schiedsordnungen

Series:

Christian Zuleger

Vor 25 Jahren nahm die Kommission der Vereinten Nationen für Internationales Handelsrecht nach dreijähriger Vorbereitungszeit die UNCITRAL-Schiedsregeln an. Kurz darauf wurde diese Entscheidung von der Vollversammlung der Vereinten Nationen bestätigt. Die UNCITRAL-Schiedsregeln stellen eine Muster-Verfahrensordnung für ad hoc-Schiedsgerichte dar. Sie sind für die weltweite Anwendung konzipiert und sollen sowohl in Industrie- wie in Entwicklungsländern und in Common Law- ebenso wie in Civil Law-Rechtskreisen akzeptabel sein. Die größte Bewährungsprobe hatten die UNCITRAL-Schiedsregeln bei den Schiedsverfahren des Iran-U.S. Claims Tribunals zu bestehen, dem in der Geschichte der Schiedsgerichtsbarkeit im Hinblick auf Dauer und Umfang bislang einmaligen Tribunal.
Aus dem Inhalt: Entstehungsgeschichte der UNCITRAL-Schiedsregeln – Anwendungsbereich und Bedeutung in der Praxis – Das Iran-U.S. Claims Tribunal – Vergleich mit anderen Schiedsordnungen – Mehrparteienschiedsgerichtsbarkeit – Befangenheit und Ablehnung von Schiedsrichtern – Widerklage – Verspätetes Vorbringen und Säumnis der Parteien – Einstweiliger Rechtsschutz – Förmlichkeiten des Schiedsspruchs.