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Giacomino da Verona

Himmel und Hölle in der frühen italienischen Literatur

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Marco Schrage

Etwa ein halbes Jahrhundert vor der Divina Commedia entstand im östlichen Oberitalien eine schon recht umfangreiche Dichtung über Himmel und Hölle. Diese Arbeit untersucht jenes sehr frühe Literaturzeugnis von Giacomino da Verona aus dem 13. Jahrundert als ein christliche Jenseitsvorstellungen darstellendes poetisches Erzähltextgefüge. Des Veronesers himmlisches Jerusalem und infernalisches Babylon sind so symmetrisch, durchdacht und kunstvoll konstruierte sowie lebendig gestaltete Räume, dass sie den Florentiner Dante Alighieri zu einer noch detailreicheren und umfassenderen Dichtung herausgefordert haben dürften.
Aus dem Inhalt: Werkanalyse – Internationaler Forschungsbericht – Potentielle Autorenbiographie – Neuitalienische und deutsche Übersetzung des altveronesischen Textes von De Jerusalem celesti und De Babilonia civitate infernali.