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Noise-Trader auf Devisenmärkten

Viel Lärm um Nichts?

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Georg Stadtmann

Lange Zeit wurde in der Volkswirtschaftslehre das Konzept der effizienten Märkte als das dominierende theoretische Konzept zur Erklärung der Preisbildung an Finanzmärkten angesehen. Anfang der achtziger Jahre werden jedoch unterschiedliche theoretische und empirische Erkenntnisse erforscht, die im Widerspruch zu diesem Ansatz stehen, so dass zunehmend Kritik an dem Konzept der effizienten Märkte laut wird. In dieser Arbeit werden zunächst jene Bedingungen herausgearbeitet, welche Märkte auf der einen Seite liquide werden lassen, auf der anderen Seite jedoch auch zu Ineffizienzen führen können. Welche Auswirkungen ergeben sich aus diesen Konstellationen für das Marktergebnis? Ist es unter Umständen notwendig, dass der Staat in das Marktgeschehen eingreifen muss, um einem Marktversagen vorzubeugen? Des weiteren wird analysiert, welche Instrumente dem Staat für eine Verbesserung des Marktergebnisses zur Verfügung stehen und wie er sie am effizientesten einsetzen kann.
Aus dem Inhalt: Einfluss der Einführung einer Tobin-Steuer auf die Wechselkursvolatilität und die Risikoprämien – Einfluss von Kapitalverkehrskontrollen auf die Wechselkursvolatilität, den Output und das Wachstum einer Volkswirtschaft – Heterogene Erwartungen, komplexe Aktien- und Wechselkursdynamik und Finanzmarktvolatilität – Der Zusammenhang zwischen Zentralbankinterventionen und der Profitabilität einfacher technischer Handelsstrategien.