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Die Eschatologie des Zweiten Vatikanischen Konzils

Die Kirche als Zeichen und Werkzeug der Vollendung

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Christof Müller

Die vorliegende Habilitationsschrift arbeitet umfassend die Eschatologie des Zweiten Vatikanischen Konzils auf. Sie weist nach, daß sich das Konzil der «Frage nach der Vollendung» unter drei Leitideen nähert, die eng mit seinem kirchlichen und theologischen Selbstverständnis zusammenhängen und die als «Gemeinschaft und Geschichte», «Heil und Vollendung» und «Pragmatik und Praxis» charakterisiert werden. Diese Leitideen prägen die konziliare Perspektive «nach innen» (vorwiegend in der Kirchenkonstitution) ebenso wie den Blick «nach außen», auf die moderne/postmoderne «Welt von heute» (zumal in der Pastoralkonstitution). Insgesamt vermag die Studie aufzuweisen, daß die Eschatologie für Geist und Inhalt des Konzils überaus konstitutiv ist und daß umgekehrt mit dem Vatikanum II die Eschatologie erstmals einen angemessenen Rang innerhalb der Geschichte des katholischen Lehramtes erhält.
Aus dem Inhalt: Hermeneutische und methodische Vorüberlegungen zum eschatologischen Geist des Konzils und zur Konstituierung dreier eschatologischer «Leitideen» des Vatikanum II – Die konziliare Perspektive «nach innen», auf die Vollendung der Kirche (besonders in der Kirchenkonstitution), und «nach außen», auf die eschatologische Zukunft der «Welt von heute» (besonders in der Pastoralkonstitution) – Das Vatikanum II als «eschatologisches Konzil».