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Haus und Zimmer im Roman

Die Genese des erzählten Raums bei E. Marlitt, Th. Fontane und F. Kafka

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Michael Andermatt

Haus, Zimmer, Treppenhaus, Stockwerke und Mobiliar sind selbstverständliche Bestandteile der menschlichen Wirklichkeit. Im Erzähltext sind sie das auch, aber anders, nämlich nur als Sprache innerhalb eines bestimmten Textes. Das hat Konsequenzen. Der erzählte Raum ist nicht einfach da, sondern er entsteht und verändert sich mit dem Erzählprozess. Die Arbeit untersucht diesen Vorgang der Raumgenese an drei Texten (Marlitt, Fontane, Kafka), die jeweils repräsentativ für eine bestimmte Art der erzählerischen Raumgestaltung sind. Sie entwickelt dabei auf der Basis der strukturalistischen Methode grundsätzliche Kategorien zur Analyse des erzählten Raums.
Aus dem Inhalt: Raum als räumliche Orientierungsstruktur - Raum als Wertstruktur: Figurencharakterisierung, Milieuschilderung, Handlungswertung - Raumgenese als Konfliktentwicklung - Raumkonzept und Weltmodell.