Show Less
Restricted access

Die gesellschaftliche Relevanz außerschulischer Musikbildung

Qualitative Untersuchung zu Entwicklungschancen und -problemen musizierender Jugendlicher im aktuellen gesellschaftlichen Kontext

Series:

Günther Görtz

Was sind die Motive, Einstellungen und Nutzungsweisen Jugendlicher in Bezug auf aktive Musikausübung? Wie wird mit Jugendmusikkulturen, Medien und kulturindustriellen Produkten umgegangen? Was sind die individuellen und sozialen Chancen und Risiken aktiven Musizierens und rezipierenden Musikgebrauchs? Diesen Fragen geht die Studie im Sinn qualitativ-empirischer Sozialforschung nach. Im Abgleich mit einem interdisziplinären theoretischen Bezugsrahmen werden Interviewäußerungen von Jugendlichen zu einer Typologie zusammengefaßt. Deren Ergebnisse verweisen auf den aktuellen gesellschaftlichen Stellenwert von Musik in der Lebenswelt Heranwachsender. Sie führen zur Formulierung von pädagogischen, gesellschaftstheoretischen und politischen Konsequenzen.
Aus dem Inhalt: Typologie musizierender Jugendlicher auf der Grundlage qualitativer Sozialforschung im Hinblick auf biographische und soziale Entwicklungsmöglichkeiten und deren gesellschaftliche Bedeutung – Theoretischer Bezugsrahmen: Kulturanthropologie, Neurophysiologie, konstruktivistische Erkenntnistheorie, Ästhetik, Gesellschaftstheorie, Identitätstheorien, Jugendsoziologie – Pädagogische, gesellschaftstheoretische und politische Konsequenzen.