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Gegenstandsauffassung und aktuelle phonetische Forschungen der halleschen Sprechwissenschaft

Series:

Eva-Maria Krech and Eberhard Stock

Der erste Aufsatz dieser Sammlung befasst sich mit dem Forschungsgegenstand der Sprechwissenschaft. Er zeigt, weshalb in Halle zu den traditionellen Richtungen Rhetorik und Rezitation die Phonetik und die Stimm- und Sprachheilpädagogik hinzukamen. Das Ziel dieser Überlegungen ist, eine Fachdiskussion anzuregen sowie Angebote zur Kooperation über die Fachgrenzen hinaus zu unterbreiten. Die dann folgenden Aufsätze entstammen unterschiedlichen phonetischen Forschungsfeldern mit der Orientierung auf die Praxisbereiche der Sprechwissenschaft (u.a. Sprecherziehung, Deutschunterricht für Ausländer, Orthoepie, Phonostilistik, Sprechausdrucksgestaltung). Die Autoren gehen theoretisch-empirisch vor. Die Arbeiten zur Literatur-Rezeption sind Grundlagen für experimentelle Untersuchungen.
Aus dem Inhalt: Baldur Neuber unter Mitarbeit von Angela Biege, Ines Bose und Eberhard Stock: Gedanken über den Gegenstand der Sprechwissenschaft – Annaliese Benkwitz: Die Isochronie-Hypothese - eine Basis für die Klassifikation von Sprachen? – Sven Grawunder: Der südsibirische Kehlgesang als Gegenstand phonetischer Untersuchungen – Baldur Neuber: Endsilbendehnungen und Tendenz zur temporalen Symmetrie in deutschen Wörtern. Teil 2: Theoretische Interpretation – Bernd Rieche: Emotionen in Musik und gesprochener Sprache – Christiane Ulbrich: Vergleichende Untersuchungen zur Aussprache der Diphthonge in der deutschen und österreichischen Standardvarietät.