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Ökonomik – Physik – Mathematik

Die Allgemeine Gleichgewichtstheorie im interdisziplinären Kontext

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Volker Wellhöner

Diese Arbeit untersucht die prestigereiche Allgemeine Gleichgewichtstheorie in wissenschaftshistorischer Perspektive. Der Autor konzentriert sich vor allem auf ihren stabilitätstheoretischen Teil. Er rekonstruiert detailliert die zahlreichen physikalischen und mathematischen Analogien, die in das Forschungsprogramm der Allgemeinen Gleichgewichtstheorie eingeflossen sind. Dabei zeigt sich, dass die logische Eigendynamik dieser Analogien und ihre nur partielle Kompatibilität befriedigende stabilitätstheoretische Resultate verhindern. Das Buch wirft neues Licht auf zentrale Probleme der Neoklassik und skizziert im Schlusskapitel alternative Konzepte für eine Theorie der Marktwirtschaft.
Aus dem Inhalt: Interdisziplinarität in der Wissenschaftsgeschichte – Der physikalisch-mathematische Kontext der Allgemeinen Gleichgewichtstheorie: Kausalität in der Mechanik – Die energetische Revolution in der Physik und der Laplacesche Traum vom totalen Verständnis der Natur – Der Laplacesche Traum zerplatzt – Die neoklassische Ökonomik als «Physik des Sozialen»: Der Transfer der Energiemetapher in die neoklassische Ökonomik – Die Grundzüge der Allgemeinen Gleichgewichtstheorie – Das Konzept ökonomischer Dynamik im Forschungsprogramm der AGT, «Creative Transformation»? – Das stabilitätstheoretische Programm der AGT im Kontext seiner konstitutiven Metaphern.