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Nach Heidegger

Einblicke – Ausblicke

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Helmuth Vetter

Ein Vierteljahrhundert nach Heideggers Tod sind seine Gedanken immer noch gegenwärtig, ja sie fordern angesichts der Situation des heutigen Menschen zu neuem Nachdenken heraus. «Nach Heidegger» meint sowohl ein «secundum» in der Nachfolge dieses Denkens als auch ein «post»: Fragen, die sich Philosophierenden heute im Ausgang von jenem Denken stellen. Dem suchen die Beiträge dieses Bandes zu entsprechen: mit Blick auf die Wandlungen dieser Hermeneutik (O. Pöggeler), in Eröffnung interkultureller Perspektiven und der Mehrdeutigkeit des Zeitbezugs dieses Denkens (G. Stenger, U. Guzzoni), im Versuch, den Wandlungen dieses Denkens nachzugehen (S. Müller, D. Barbaric). Bezüge zur Tradition werden ebenso hergestellt (P. Kouba, G. Pöltner, H. Vetter) wie Ausblicke auf andere Lesarten bei Ricœur und im Kontext der modernen Kunst (Y. B. Raynova, M. Diaconu).
Aus dem Inhalt: Otto Pöggeler: Hermeneutische Philosophie – Georg Stenger: Zum Ausgriff des Heideggerschen Denkens – Ute Guzzoni: Zum zwiefältigen Charakter der «Besinnung» – Severin Müller: «Macht» und «Dürftigkeit des Zeitalters» – Damir Barbarić: Sein als Übermacht – Pavel Kouba: Die Grenze der Metaphysik – Günther Pöltner: Zu Heideggers Auslegung der Seinsthese der mittelalterlichen Ontologie – Helmuth Vetter: Dilthey statt Nietzsche? – Yvanka B. Raynova: Sein und Cogito – Mădălina Diaconu: Der Satz der Identität jenseits von Tautologie.