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Das Paradies ein Garten – der Garten ein Paradies

Studien zur Literatur des Mittelalters unter Berücksichtigung der bildenden Kunst und Architektur

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Ursula Frühe

Vor dem Hintergrund der sich wandelnden Gesellschaften des Mittelalters und ihren jeweils eigenen Auffassungen von Natur, Raum und Raumgestaltung sowie von Arbeit und Muße versucht die vorliegende Untersuchung, die Gärten und Paradiese jener Zeit zu ergründen. Anhand von Texten aus der mittelalterlichen Dichtung und Sachliteratur werden nicht nur die biblischen Paradiese in Ur- und Endzeit dargestellt, sondern auch Bilder von paradiesischen Gartenwirklichkeiten entworfen. Die Anforderungen des Themas bringen es mit sich, auch Quellen aus der bildenden Kunst und Architektur heranzuziehen. Darüber hinaus liefern die exegetischen Schriften der Patristik ebenso wie die Märchen- und Symbolforschung wertvolle Informationen, um im mittelalterlichen Garten die Idee vom Paradies und im Paradies die Idee vom Garten aufzuzeigen.
Aus dem Inhalt: Biblische und außerbiblische Gartentradition – Klöster als Trägerschaften frühmittelalterlicher Gartenvorstellungen: Der St. Galler Klosterplan – Der gesellschaftlich-kulturelle Wandel des Hochmittelalters als Voraussetzung einer neuen Gartenkultur – Der Garten als paradiesische Stätte in der ritterlich-höfischen Gesellschaft – Die paradiesischen Eigenschaften der literarischen Gärten des Hochmittelalters.