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Das Auslandsstudium von Chinesen in Deutschland (1861-2001)

Ein Beispiel internationaler Studentenmobilität im Rahmen der chinesischen Modernisierung

Series:

Hong Meng

Diese Arbeit beschäftigt sich mit einer besonderen Form des internationalen Bildungs- und Personalaustausches, nämlich mit der grenzübergreifenden Studentenmobilität am Beispiel des Auslandsstudiums von Chinesen in Deutschland. Sie wurde als praxisorientierte, interdisziplinäre Studie angelegt und integriert sowohl historische wie erziehungs- und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse. Neben der kulturgeschichtlichen und bildungspolitischen Rekonstruktion der rund 150-jährigen Geschichte des Auslandsstudiums von Chinesen in Deutschland in vier großen Abschnitten analysiert die Autorin die sozio-kulturellen Charakteristika dieser spezifischen Bildungsaktivität hermeneutisch-kritisch, und zwar im Hinblick auf die Integration chinesischer Studierender in das Studienland sowie ihre Rückkehr und Reintegration in das Heimatland. Auf dieser Basis und auf modelltheoretischer Grundlage wird sodann ein System zur Professionalisierung des Auslands- und Ausländerstudiums entwickelt. Mit dieser Studie liefert die Autorin eine wichtige Grundlage für eine professionelle Ausgestaltung dieser relevanten bilateralen und interkulturellen Bildungsaktivität.
Aus dem Inhalt: Geschichte der Aus- und Weiterbildung von Chinesen in Deutschland – Integrationsprozesse in einer fremden Kultur – Reintegrationsproblematik im Heimatland nach einem Auslandsstudienaufenthalt – Überlegungen zur professionellen Gestaltung des Auslands- und Ausländerstudiums.