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Doping und Zivilrecht

Rechtmäßigkeit von Doping-Sanktionen sowie durch Doping begründete Schadensersatzansprüche

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Michael Bergermann

Doping im Sport – ein Thema, welches aus zivilrechtlicher Sicht eine Vielzahl ungelöster Fragen aufweist. Die Untersuchung zeigt umfangreich die Voraussetzungen auf, die vorliegen müssen, damit ein Sportverband wirksam eine Sanktion gegen einen Athleten im Falle eines Doping-Verstoßes verhängen kann. Des Weiteren wird die Frage der gerichtlichen Geltendmachung, insbesondere der Ausschluss des Rechtsweges durch Schiedsabreden, beantwortet und die möglichen Schadensersatzansprüche der am Doping Beteiligten aufgezeigt. Ausführliche Behandlung erfährt ferner die Rechtsbeziehung des Sportlers zum internationalen Verband einschließlich der Frage der internationalen Zuständigkeit deutscher Gerichte sowie des jeweils anzuwendenden nationalen Rechts.
Aus dem Inhalt: Geschichte und Entwicklung des Dopings – Voraussetzungen für Sanktionen des Sportverbandes im Falle eines Doping-Verstoßes – Verbindlichkeit der Doping-Bestimmungen für den Sportler – Wirksamkeit der Doping-Bestimmungen und -Entscheidungen – Gerichtliche Geltendmachung – Zivilrechtliche Haftung beim Doping – Schadensersatzansprüche des (unrechtmäßig) wegen Dopings sanktionierten Sportlers – Ansprüche der beim tatsächlich erfolgten Doping Beteiligten – Rechtsbeziehung zum internationalen Sportverband – Klage gegen den internationalen Sportverband – Wirksamkeit der Doping-Entscheidungen und -Regelwerke des internationalen Verbandes – Einwirkung des internationalen Sportverbandes auf Entscheidungen und Regelwerke deutscher Sportverbände.