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Wirkfaktoren der Berufswahl Jugendlicher

Eine Literaturstudie

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Botho Golisch

Berufswahl ist ein schwieriger sozialer Prozess, weil Umweltfaktoren zunehmend Verlauf und Entscheidungen determinieren. Die Studie fasst die umfangreiche Literatur zu diesem Komplex zusammen und ordnet die zahlreichen Wahlfaktoren ihren prozessualen, ökonomischen, strukturellen, kulturellen und endogenen Ursprungsfeldern zu. Anhand markanter Kriterien (wie Herkunft, Kontexte, Richtung, Wirkung, Trend) werden die diversen Wirkkräfte beurteilt und skaliert sowie anhand direkter und indirekter Bezüge zwischen einzelnen Faktoren vertiefend analysiert. Daraus ergibt sich eine Gesamtstruktur auf mehreren Ebenen mit basalen sozio-ökonomischen, vermittelnden sozio-kulturellen und abgeleiteten prozessualen Elementen. Verdeutlicht werden auch Gründe für den wachsenden Zustrom zu kaufmännisch-verwaltenden Berufen.
Aus dem Inhalt: Berufswahl als Prozess (Ausgangslage, Motive, Verlauf, Hilfen, Hindernisse) – Ökonomische Determinanten (Beruflichkeit, Arbeits- und Ausbildungsmarkt, Ausbildungsberufe, Informationen, Dienstleistungssektor, Angestelltenschaft) – Strukturwirkungen (Schichtungen, soziale Ungleichheiten, geschlechtliche und ethnische Benachteiligung, Mobilität) – Soziokulturelle Faktoren (Sozialisation, Bildungsvoraussetzungen und -segmentierungen, Werte, Jugendphase) – Endogene Momente (Eignung, Neigungen, Mündigkeit) – Klassifikation, Trends und Wechselwirkungen der Faktoren – Strukturen unmittelbarer und vermittelter Kontexte.