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Entwicklung und Status quo französisch-österreichischer Kulturtransfers im literarhistorischen Kontext

Eine europäische Zweierbeziehung

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Silke Dürnberger

Was sich liebt, das neckt sich. Frankreich und Österreich necken sich, also lieben sie sich. Oder doch nicht? Das Buch begibt sich auf die literar(histor)ische Spurensuche dieser komplizierten Zweierbeziehung. Der erste Teil rollt diachron die wesentlichen Etappen des bilateralen Kulturtransfers auf: von Montaignes Aufenthalt in Tirol im 16. Jahrhundert bis hin zum interpersonellen Literaturaustausch während des Fin de siècle. Der zweite Schwerpunkt liegt auf den durch Forschungsdefizit geprägten franko-österreichischen Kulturbeziehungen der Gegenwart. Neben Fakten zum Übersetzungs- und Theaterwesen der beiden Länder wird anhand von umfangreichem Quellenmaterial eine aktuelle Darstellung der interkulturellen Ausnahmesituation nach der politischen Wende Österreichs vom Februar 2000 geboten.
Aus dem Inhalt: Entwicklung französisch-österreichischer Kulturtransfers (vom Mittelalter bis zum 17. Jhdt.) – Das Österreich Maria Theresias im Frankreichfieber – Französische Literatur und das Wiener Fin de siècle – Institutionalisierung des Kulturaustausches nach 1945 – Formen von Transfers der Gegenwart.