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Materieller und prozessualer Rechtsschutz gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz in den USA, Europa und Deutschland

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Alexandra Nöth

Sexuelle Belästigung ist ein verbreitetes Phänomen in der Arbeitswelt. Die zivilrechtliche Behandlung dieses diskriminierenden Verhaltens von Arbeitgebern, Vorgesetzten oder Kollegen vorrangig gegenüber weiblichen Arbeitnehmerinnen spielt in Deutschland noch eine untergeordnete Rolle. In den USA ist «Sexual Harassment» seit den 70er Jahren ein ernstgenommenes Thema in der Rechtsprechung sowie der rechtswissenschaftlichen Literatur. Ebenso wird in der Öffentlichkeit hierüber diskutiert. Die Arbeit stellt die Entwicklung des materiellen und prozessualen Rechtsschutzes gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz dar, wobei der Schwerpunkt an dem Recht der USA liegt. Die Rechtssysteme sind unterschiedlich, dennoch lohnt sich ein rechtsvergleichender Blick in die USA, um von den dortigen Erfahrungen und Lösungsmöglichkeiten zu profitieren. Die EU, die die deutsche Rechtssetzung im Arbeitsrecht stark beeinflußt, hat erkennbar Einblick in das anglo-amerikanische Rechtssystem genommen und auf die Erfahrungen der USA bei der Behandlung der Problematik der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz zurückgegriffen.
Aus dem Inhalt: Sexuelle Belästigung und Title VII – Haftung des Arbeitgebers – Exkulpationsmöglichkeiten – Rechtsfolgen bei Verletzung der Schutznormen – Prozessuale Besonderheiten – Die Rolle der EEOC – Der Einfluß der EU bis zur Richtlinie 2002/73/EG – Beschäftigtenschutzgesetz und § 611a BGB.