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El arte de hacer novelas

Metafiktionalität und Interdiskursivität im spanischen Roman der Gegenwart- Untersuchungen zu Texten von Juan Bonilla, Ángel García Pintado und Juan Manuel de Prada

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Anna-Sophia Buck

El arte de hacer novelas untersucht am Beispiel von drei ausgewählten Texten metafiktionale und interdiskursive Verfahrensweisen in der spanischen Erzählliteratur der 90er Jahre. Juan Bonilla montiert in Nadie conoce a nadie Versatzstücke aus Esperpento, Traum-Texten und Populärliteratur zu einem Rollenspiel der Figuren. In Ángel García Pintados Roman El cielo werden die Skulpturen des Barock-Bildhauers Gregorio Fernández zum Textgenerator für zwei zeitlich versetzte Handlungsstränge. Juan Manuel de Pradas La tempestad rekurriert bereits im Titel auf Giorgiones berühmtes Gemälde, das zum Textauslöser für einen kriminalistisch angelegten Venedig-Roman wird. Gemeinsam ist den Texten, daß sie in der Auseinandersetzung mit Literatur und Kunst permanent ihre eigene Fiktionalität und Textgenese problematisieren und durch eine Vielzahl von Verweisen auf Literatur, bildende Kunst und Kinoästhetik ihre amimetische Poetik signalisieren.
Aus dem Inhalt: Untersuchung metafiktionaler Verfahrensweisen und interdiskursiver Strukturen im spanischen Roman der 1990er Jahre – Juan Bonilla: Nadie conoce a nadie (1996) – Ángel García Pintado: El cielo (1995) – Juan Manuel de Prada: La tempestad (1997) – Interviews mit den Autoren im Anhang.