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Das literarische Bild des verfolgten Glaubensgenossen bei den protestantischen Schriftstellern der Romania zur Zeit der Reformation

Studien zu Agrippa d’Aubigné, Francisco de Enzinas, Juan Pérez de Pineda, Raimundo González de Montes, Olympia Fulvia Morata, Scipione Lentolo und Taddeo Duno

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Stefan Osieja

Die Literaturen der Reformationszeit waren oft «engagierte Literatur». Neben der diskursiven Kontrovers- und der Prodigienliteratur gab es das «imagologische Schrifttum», das ein bestimmtes Bild von den Anhängern der eigenen sowie der gegnerischen Konfession vermittelte. Es wird zunächst dargelegt, dass der Protestantismus in Frankreich, Spanien und Italien scheiterte und der Protestant dort Verfolgter war. Dann wird untersucht, welches Bild die protestantischen Schriftsteller der Romania von ihrem verfolgten Glaubensgenossen zeichneten und wie sie hierüber die Legitimität ihrer Konfession zu beweisen versuchten. Abschließend werden die Ursachen für das Versagen ihrer Beweisführung analysiert; hierzu werden die Argumentationsmuster re-konstruiert und auf ihre Beweiskraft hin beurteilt.
Aus dem Inhalt: Darstellung des verfolgten Protestanten durch die romanischen protestantischen Schriftsteller – Ihr Bild als Verdeutlichung für die Legitimität des Protestantismus – Scheitern des Bildes in seiner Funktion.