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Soma Morgensterns verlorene Welt

Kritische Beiträge zu seinem Werk

Series:

Robert G. Weigel

Der Band enthält kritische Beiträge zum lange vergessenen Werk Soma Morgensterns. Einerseits wird der geschichtliche Ausgangspunkt seines Schaffens und dessen Einfluss auf das Werk sichtbar gemacht, andererseits werden bestimmte Aspekte wie der jüdische Kontext seiner Romane sowie die auch das autobiographische Werk kennzeichnende Erfahrung von Flucht und Exil im Detail analysiert. Die unterschiedlichen Ansätze und Einsichten bieten so eine erste deutende Zusammenschau von Morgensterns Lebenswerk.
Aus dem Inhalt: Wynfrid Kriegleder: Soma Morgensterns Funken im Abgrund. Aufbau und Struktur – Armin A. Wallas: Umkehr, Wegweisung, Messianismus. Das Motiv der Teschuwa als Grundelement von Soma Morgensterns Romantrilogie Funken im Abgrund – Andrea Bartl: Der «unkontrollierte Assoziationsprozeß der Gedanken». Erinnerung in Soma Morgensterns Trilogie Funken im Abgrund – Pam S. Saur: Sentimentality and Piety in Soma Morgenstern’s Trilogy Funken im Abgrund – Kirsten KrickAigner: Literary Imagination and the Holocaust: Soma Morgenstern’s The Third Pillar – Joseph Strelka: Soma Morgensterns Frankreich-Roman. Eine Phänomenologie des Exils – Johannes F. Evelein: «Erinnern heißt finden» - Gedächtnis- und Erinnerungsproblematik in Soma Morgensterns Flucht in Frankreich – Helmut Kohlenberger: Über Tod und Exil in Morgensterns Der Tod ist ein Flop – Eva Reichmann: Galizien als Programm. Das Bild der Region in der Literatur, besonders bei Soma Morgenstern und seinen Zeitgenossen – Klaus Weissenberger: Soma Morgensterns In einer anderen Zeit - im Kontext paradigmatischer Kindheitsautobiographien des Exils – Robert Weigel: Ein Leben mit Idolen: Zu Morgensterns Erinnerungen an Alban Berg – Klaus Werner: Die gekippte Idylle. Soma Morgensterns Feuilletons.