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Albert Camus

Kunst und Moral

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Heiner Wittmann

Die Werke von Albert Camus werden auch heute noch meist nur unter der Überschrift des Absurden und des Existentialismus gelesen. Eine Analyse der Bedeutung der Kunst in seinen Prosawerken und in seinen theoretischen Schriften zeigt einen anderen Camus, der das Absurde lediglich als Befund versteht. Als Antwort auf die Absurdität der Welt entwickelt er eine Ästhetik, die er mit der Autonomie der Kunst begründet und die er zugleich den Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts entgegensetzt.
Aus dem Inhalt: Kunst als eine Antwort auf das Absurde: Das Absurde ist nicht das letzte Wort – Literarische Anfänge: L’envers et l’endroit und Noces – Die Kunstform des L’étranger. Auf der Suche nach einer Moral: Fatalität oder Hoffnung? Le mythe de Sisyphe – Der Kampf gegen das Unheil: La peste. Moral und Revolte: Die Geschichte der Revolte – Eine Ästhetik der Revolte. Die Kunst als moralische Verpflichtung: Der Künstler und die Freiheit: L’étéLa chute und L’exil et le royaume – Der Nobelpreis – Le premier homme – Albert Camus und Jean-Paul Sartre.