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Strukturerneuerung und Regionalentwicklung durch Kooperationen und Netzwerke

Mit einer Fallstudie zum Autorecycling in Bremen

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Stefan Meyer

Regionale Cluster und Netzwerke sind wesentliche Faktoren regionaler Innovationsfähigkeit und Entwicklung. Die entsprechende Literatur bezieht sich meist jedoch auf High-Tech-Regionen und -Cluster. Der empirische Ansatzpunkt im vorliegenden Band liegt dagegen bei strukturschwachen Regionen und «normalen» Branchen. Im ersten Teil wird der Stand der Netzwerkliteratur systematisiert und operational weiterentwickelt. Für Lernen und Innovationen als Voraussetzung einer dynamischen Regionalentwicklung sind Kooperationen und Netzwerke geeignete Instrumente. Der erste Teil mündet in konkreten Handlungsorientierungen für die Initiierung von Kooperationen. Der zweite Teil liefert mit dem Autorecycling in Bremen einen Anwendungsfall. Dazu wird eine Potentialanalyse durch ein Mengengerüst und eine Clusteruntersuchung entwickelt. Die Arbeit endet mit konkreten Handlungsoptionen für das Fallbeispiel. Es entsteht insgesamt ein exemplarischer Überblick über die Konzeptionierung einer kooperationsorientierten Regionalpolitik.
Aus dem Inhalt: Regionale Strukturschwäche und Anpassungsdefizite – Funktion und Wirkung von Netzwerken – Die Entstehung von Kooperation – Wirtschaftstrukturelle Ausgangslage – Situation und Prozesse des Autorecyclings – Regionale Marktpotentiale – Die Positionierung der Autoverwertung in Bremen – Handlungsoptionen und Kooperationsfelder – Möglichkeiten der Kooperationsförderung.