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Verlustverrechnungsbeschränkungen im EStG

Ein systematischer Verbesserungsvorschlag

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Timo Bender

Die steuerrechtliche Diskussion über die Verrechnungsfähigkeit von Verlusten hat mit der Einführung der Mindestbesteuerung in § 2 Abs. 3 EStG und der sog. «Segelyacht»-Entscheidung des BVerfG zu § 22 Nr. 3 S. 3 EStG weiter an Intensität gewonnen. Eine daran anknüpfende ausführliche Beschreibung des steuerlichen Verlustverrechnungssystems mit Schwerpunkt auf sämtliche Verlustverrechnungsbeschränkungen des EStG nach dem Stand des StSenkG ist Gegenstand dieser Untersuchung. Deren Ergebnisse zeigen, daß es im EStG kein in sich geschlossenes System der Verlustverrechnung gibt. Ein systematischer Verbesserungsvorschlag kommt zu der Schlußfolgerung, daß die Mindestbesteuerung abgeschafft gehört und daß die Liebhaberei (wieder) zu einem steuerlich relevanten Tatbestand werden kann.
Aus dem Inhalt: Einkommensteuerliche Verluste – Analyse sämtlicher Verlustverrechnungsbeschränkungen nach dem Stand des StSenkG – Untersuchung verfassungsrechtlicher Vorgaben für die beschränkte Verlustverrechung – Ableitung einer umfassenden gesetzlichen Neuformulierung der Verlustverrechnungsvorschriften.