Show Less
Restricted access

Romanische Kunst als politische Propaganda im Erzbistum Lund während der Waldemarzeit

Studien, besonders zum Bild der Heiligen Drei Könige

Series:

Werner Steinwarder

Der Autor legt kirchengeschichtliche Studien vor, die für die Anfänge der dänischen Nationalgeschichte im 12. und 13. Jahrhundert von Bedeutung sind. Die Vertreter der sich konsolidierenden Waldemardynastie setzten als überaus sensible homines politici gezielt romanische Kunstwerke im Dienst politischer Propaganda zur Stärkung ihres «Sakralkönigtums» ein. Das Königtum konnte sich sowohl auf seine «Reichskirche» mit den jeweiligen Erzbischöfen als auch auf den Adel stützen. Damit war einem mittelalterlichen «Frühnationalismus» im Erzbistum Lund der Weg bereitet. Ein Investiturstreit hat während der Waldemarzeit nicht stattgefunden.
Aus dem Inhalt: Die Heiligen Drei Könige - ein Paradigma politischer Propaganda in der Spätantike sowie am Dreikönigsschrein zu Köln – Die Rezeption der Heiligen Drei Könige im Erzbistum Lund – Romanische Artefakte während der Waldemarzeit in der Auseinandersetzung: regnum-sacerdotium.