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Internationale Mobilität von und internationaler fiskalischer Wettbewerb um Direktinvestitionen

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Margit W. Schratzenstaller

Die Arbeit konzentriert sich auf Voraussetzungen und Wirkungen des internationalen fiskalischen Wettbewerbs um Direktinvestitionen. Zunächst werden verschiedene Mobilitätsbarrieren identifiziert. Unter Verwendung neokeynesianischer Theorieelemente wird eine Begründung dafür geliefert, weshalb innerhalb von bestimmten Ländergruppen, die als «Mobilitätsclubs» bezeichnet werden können, die Mobilität von Direktinvestitionen besonders hoch ist. Die anschließende Analyse des internationalen fiskalischen Wettbewerbs mit Hilfe von Steuer- und Ausgabenwettbewerb zeigt, dass ein intensiver Fiskalwettbewerb nur innerhalb von Länderclubs mit hoher Mobilität von Direktinvestitionen auftritt. Die Wirkungen hängen von der gewählten Strategie des fiskalischen Wettbewerbs ab und unterscheiden sich für multinationale Unternehmen und Unternehmen mit lokal begrenzten Investitionsaktivitäten.
Aus dem Inhalt: Internationaler Kapitalsteuerwettbewerb – Internationale Kapitaltransfers und Direktinvestitionen in einer Welt mit vollkommener Kapitalmobilität – Regionale Verteilung von grenzüberschreitenden Investitionen – Hindernisse der internationalen Kapitalmobilität – Theoretische Herleitung von Hindernissen der internationalen Mobilität von Direktinvestitionen – Staatliche Einnahmen und Ausgaben im internationalen fiskalischen Wettbewerb – Internationaler fiskalischer Wettbewerb – Empirische Befunde zur Entwicklung von Unternehmensbesteuerung und Ausgaben in der Europäischen Union.