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Die Regulierung der Zusammenschaltung

Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Zusammenschaltungsanordnung nach §§ 35, 36, 37 Telekommunikationsgesetz durch die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post

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Matthias Röhl

Wie reagiert das deutsche Verwaltungsrecht auf die immense Aufgabe der Marktöffnung in der Telekommunikation? Wie verändert dabei das Europarecht die Handlungsformen des deutschen Verwaltungsrechts? Kann die hergebrachte Dogmatik diesen Innovationsschub meistern? Das vorliegende Buch sucht nach Antworten auf diese Fragen. Es beleuchtet dafür detailliert Voraussetzungen, Durchsetzung und Rechtsfolgen des Anspruchs auf Zusammenschaltung nach deutschem Telekommunikationsrecht. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Entscheidungspraxis der deutschen Regulierungsbehörde und der Verwaltungsgerichte. Wie die Arbeit zeigt, tut sich die Praxis schwer, die vom Telekommunikationsgesetz vorgesehene enge, arbeitsteilige Verzahnung von öffentlichem und privatem Recht und die weitreichenden Gestaltungsbefugnisse des Regulierers ohne Abstriche umzusetzen.
Aus dem Inhalt: Europäische Wurzeln der deutschen Zusammenschaltungsregeln – Wirtschaftliche und technische Grundlagen der Zusammenschaltung – Voraussetzungen, Durchsetzung und Rechtsfolgen des Anspruchs auf Zusammenschaltung – Rechtsfragen bei Zusammenschaltungsanordnungen – Regulierung als Chiffre für neue Handlungsformen des Verwaltungsrechts – Dogmatische Analyse der Zusammenschaltungsentscheidungen von Regulierungsbehörde und Verwaltungsgerichten.