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Rechtliche Aspekte der Präimplantations- und Präfertilisationsdiagnostik

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Susanne Schneider

Die Präimplantationsdiagnostik (PGD) beschreibt die Möglichkeit der genetischen Untersuchung von Embryonen außerhalb des mütterlichen Körpers. Ziel des Verfahrens ist es, nur solche Embryonen zu transferieren, die keine genetischen Defekte aufweisen. Die PGD hat sich im Laufe der letzten zwei Jahre zum Fokus der biopolitischen Debatte gewandelt und stellt nunmehr neben dem therapeutischen Klonen und der Stammzellforschung das zentrale Thema eines in der kommenden Legislaturperiode zu erwartenden Gesetzesvorhabens dar. Nach einer kurzen Einführung in die medizinischen Grundlagen des Verfahrens, einfachgesetzlichen und standesrechtlichen Vorgaben, liegt der Schwerpunkt der rechtlichen Untersuchung bei der sich an einer Schutzpflichtendogmatik ausrichtenden verfassungsrechtlichen Würdigung der PDG. Dabei finden insbesondere Parallelen zum Schwangerschaftsabbruch und dessen rechtlicher Behandlung Beachtung.
Aus dem Inhalt: Präimplantationsdiagnostik in Deutschland – Embryonenschutzgesetz – Standesrechtliche Regelungen – Schutzpflichtendogmatik – Parallelen zur rechtlichen Behandlung des Schwangerschaftsabbruchs.