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Steuerreform und effektive Grenzsteuerbelastungen in Deutschland- und Österreich

Eine ökonomische Analyse der österreichischen Steuerpolitik aus deutscher Sicht

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Norbert Wurmsdobler

Traditionell wurden mit dem StSenkG die Steuersätze gesenkt und die Steuerbemessungsgrundlage verbreitert. Bereits das StSenkErgG machte allerdings klar, dass der historische Wildwuchs weiterhin mit Missbrauchsbekämpfungs- und Bereinigungsgesetzen gestützt werden muss. Denn so wie in der Vergangenheit hat der Gesetzgeber auch beim StSenkG die entscheidende Frage ignoriert, welche «Breite» die Steuerbemessungsgrundlage im Idealfall hat. Wurmsdobler nimmt die Steuerreform 2001 in Österreich zum Anlass und entwickelt einen investitionstheoretischen Ansatz zur Berücksichtigung einer standardisierten Eigenkapitalverzinsung im Rahmen der Einkommensermittlung. Das Modell gestattet einen Einblick in die aktuellen Effektivbelastungen und beleuchtet in einer Sensitivitätsanalyse die Wirkungsweise einer zinsbereinigten Gewinnbesteuerung.
Aus dem Inhalt: Modelltheoretische Grundlagen zur Messung von Steuerlast und Steuerwirkung – Effektive Grenzsteuerbelastungen bei nationaler und grenzüberschreitender Bestätigung unter dem Einfluss der Reformen.