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Unternehmensbewertungsverfahren zur Emissionspreisbestimmung bei Börsengängen von Wachstumsunternehmen am Neuen Markt

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Günther Kusterer

Die Emissionspreisbestimmung stellt das Hauptproblem des Börsenganges am Neuen Markt dar. Neben die analytische Eigenkapitalmarktwertermittlung tritt ein Verhandlungsprozess zur marktgerechten Bepreisung der Aktien. Der Emissionspreis muss den divergierenden Bewertungsinteressen (Emittenten, Investoren) Rechnung tragen und die Aktiennachfrage sicherstellen. Die Eigenkapitalmarktwertbestimmung erfolgt börsenanalytisch anhand von Kapitalmarktbewertungsverfahren oder mittels Kapitalwertverfahren (Ertragswertverfahren, DCF-Verfahren, Realoptionsmodelle). Die jeweiligen Eingangsgrößen sind auf die Besonderheiten von Wachstumsunternehmen anzupassen. Die Bewertungsverfahren sollten stets parallel und umfassend eingesetzt werden, um durch die Gesamtschau der potenziellen Eigenkapitalmarktwerte eine marktgerechte Bepreisung der Aktien zu ermöglichen.
Aus dem Inhalt: Chancen und Risiken des IPOs – Bedeutung des Neuen Marktes für die Wachstumsfinanzierung – Primärmarktentwicklung – Sekundärmarktentwicklung – Börsenreife – Grundprobleme der Emissionspreisbestimmung – IPO-Prozess – Analytische Emissionspreisbestimmung – Kapitalmarktbewertung – Statische und dynamische Kapitalwertverfahren – Realoptionsverfahren – Vorherrschende Bewertungsmethoden – Bestimmungsgrößen der DCF-Verfahren – Bewertungsrelevante Steuerarten – Kapitalkostenbestimmung: Eigenkapitalkosten, Marktrisikoprämie, Fremdkapitalkosten – WACC-/APV-/Equity-Ansatz – Traditionelle und innovative Bewertungskennzahlen der Kapitalmarktbewertung – Market-multiples-Bewertung – Praktische Vorgehensweise bei der Emissionspreisermittlung im IPO-Prozesses – Beispielrechnungen.