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Umfang der Berechtigungen und Verpflichtungen aus völkerrechtlichen Verträgen

Die Frage der unmittelbaren Anwendbarkeit, dargestellt am Beispiel des WTO-Übereinkommens

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Christiane A. Flemisch

Die Verfasserin erörtert ausgehend vom aktuellen Hintergrund der Thematik die Entstehung und Rechtsnatur des Welthandelsrechts im Verhältnis zum europäischen Gemeinschaftsrecht. Darauf aufbauend werden die Bindung an das Welthandelsrecht sowie die Fragen der Verantwortlichkeit und Haftung und des Ranges erörtert. Schwerpunkt der Arbeit bildet die Frage der unmittelbaren Anwendbarkeit des Welthandelsrechts: Hier werden ausführlich Begriffe, Kriterien sowie Pro und Contra der unmittelbaren Anwendbarkeit dargestellt. Die Verfasserin greift ein Thema auf, das aufgrund der wachsenden Bedeutung des Welthandelsrechts im Zeitalter der Internationalisierung und Globalisierung eine zunehmende Bedeutung erlangt.
Aus dem Inhalt: Rechtsnatur des Welthandelsrechts und des europäischen Gemeinschaftsrechts – Verantwortlichkeit und Haftung bei den welthandelsrechtlichen Abkommen – Verhältnis zwischen Welthandelsrecht und europäischem Gemeinschaftsrecht aus internationaler, völkerrechtlicher Sicht sowie aus gemeinschaftsrechtlicher Sicht – Rang des Welthandelsrechts innerhalb der Bundesrepublik Deutschland – Unmittelbare Anwendbarkeit der unter dem Dach der WTO geschlossenen Abkommen – Interpretation und Anwendung von Gemeinschaftsrecht bzw. nationalem Recht in Übereinstimmung mit den WTO-Normen – Untersuchung des Umfangs der Berechtigungen bzw. Verpflichtungen anhand ausgewählter Vorschriften der unter dem Dach der WTO geschlossenen Abkommen.