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Die Rückabwicklung gescheiterter Verträge im spanischen und deutschen Recht

Eine rechtsvergleichende Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Einheitsrechts

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Daniel Friedrich Berg

Kann ein Bürger, der plötzlich nicht mehr am sittenwidrigen Erwerb eines Adelstitels interessiert ist, die Anzahlung von 175.000,- DM zurückverlangen? Erhält der Schuldner eines Wucherdarlehens den Darlehensbetrag als zinslosen Kredit, muss er zumindest den gesetzlichen Zinssatz zahlen oder muss er den Darlehensbetrag sofort zurückzahlen? Kann der Käufer eines mangelhaften Autos vom Kaufvertrag zurücktreten, wenn das Auto bei einem Verkehrsunfall zerstört wurde? Hat der Käufer eines Hauses Anspruch auf Ersatz der Renovierungskosten, wenn der Verkäufer den Vertrag wegen Irrtums anficht? Die Arbeit vergleicht die Antworten des spanischen Rechts auf diese und ähnliche Fragen mit denen des deutschen Rechts, des UN-Kaufrechts sowie der Modellgesetze von UNIDROIT (Principles of International Commercial Contracts) und der Lando-Kommission (Principles of European Contract Law) und untersucht die Perspektiven für eine Regelung in einem künftigen europäischen Zivilgesetzbuch.
Aus dem Inhalt: Fälle des Vertragsscheiterns mit anschließender Rückabwicklung – Vorschriften für die Rückabwicklung und das Verhältnis zu anderen Ansprüchen – Durchführung der Rückabwicklung in typischen Problemfällen – Die Behandlung von Nebenansprüchen: Nutzungen, Zinsen, Verwendungen, sonstige Aufwendungen.