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Die beginnende Frauenbewegung in Russland und N.G. Černyševskijs Roman «Čto delat’»?

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Marion Kaufer

Diese Arbeit wurde mit dem Preis für frauenspezifische Forschung an der Universität Innsbruck 2004 ausgezeichnet.
Die fünfziger und sechziger Jahre des 19. Jahrhunderts waren in Russland eine Zeit der Erprobung neuer gesellschaftlicher Modelle. In diese Aufbruchsstimmung fiel die Veröffentlichung des Romans Čto delat’? ( Was tun? – 1863) von N.G. Černyševskij. Die vorliegende Studie setzt diesen Roman in Beziehung zu den gesellschaftspolitischen Entwicklungen und zur aufkommenden Frauenbewegung, aber auch zu persönlichen Lebensentwürfen des Autors sowie zu seinen theoretischen Konzeptionen. Dabei wird die Frage nach einer Interaktion von realem Leben und fiktionaler Literatur in den Mittelpunkt der Untersuchung gestellt. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Transformation der Rechte und Pflichten der russischen Frau in der Interaktion mit dem einflussreichsten Roman dieser Zeit – Čto delat’?
Aus dem Inhalt: Gesetzgebung und Gesellschaftspolitik in Bezug auf Frau und Familie – N.G. Černyševskij - sein Leben und Werk – Die Entwicklung der Frauenbewegung in Russland – N.G. Černyševskijs Anleihe bei der beginnenden Frauenbewegung – Ehekonzept – Vorbild für die Zweckehe – Vorbild für die Dreiecksbeziehung.